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EFT® / PEP®

EFT (Emotional Freedom Techniques) und PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) sind verwandte Methoden aus dem Bereich der körperorientierten, sogenannten energetischen Psychologie. Durch das Beklopfen festgelegter Akupressur- bzw. Meridianpunkte sollen Blockaden im Energiesystem des Körpers gelöst und Selbstregulationsprozesse aktiviert werden. Zuvor identifizierte belastende Gefühle, negative Glaubenssätze und emotionale Blockaden können dadurch verringert oder aufgelöst werden.

EFT wurde in den 1990er-Jahren vom US-Amerikaner Gary Craig entwickelt – aufbauend auf der Thought Field Therapy (TFT) von Roger Callahan. PEP ist eine Weiterentwicklung, die der deutsche Psychiater und Psychotherapeut Michael Bohne aus energetischen Klopftechniken heraus entwickelt hat. Er verband dabei die Klopftechnik mit psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Elementen und rückte die Verbesserung der Selbstbeziehung stärker in den Mittelpunkt.

Wichtige Eigenschaften auf einen Blick

    • EFT: entwickelt von Gary Craig (USA, 1990er-Jahre), Ursprung in der Thought Field Therapy
    • PEP: entwickelt von Michael Bohne (Deutschland), Weiterentwicklung mit stärkerem Fokus auf Selbstwert und Selbstbeziehung.
    • Kombiniert Körperarbeit (Beklopfen von Punkten) mit gedanklicher und emotionaler Fokussierung auf das belastende Thema.
    • Leicht erlernbar und gut als ergänzende Selbsthilfetechnik im Alltag einsetzbar.
    • Wissenschaftlicher Hinweis: Die Wirksamkeit ist bislang weniger umfassend erforscht als bei etablierten Verfahren wie EMDR; beide Methoden werden daher meist ergänzend zu anerkannten  traumatherapeutischen Ansätzen eingesetzt, nicht als alleinige Behandlung schwerer Traumafolgestörungen.
    • Anwendungsgebiete: Ängste, Stress, Prüfungs- und Auftrittsängste, Trauer, Scham, belastende Emotionen sowie unterstützend bei Selbstwertthemen.

Ziele von EFT und PEP

    • Negative Glaubenssätze und emotionale Blockaden erkennen und auflösen.
    • Akute Stressreaktionen und belastende Gefühle spürbar reduzieren.
    • Selbstregulation und Selbstwirksamkeit stärken.
    • Die Beziehung zu sich selbst verbessern.
    • Als ergänzendes Werkzeug in eine umfassendere traumatherapeutische Behandlung einbinden.