Resilienztraining zur Stressbewältigung
Resilienz, ist ein ganz wesentlicher Faktor zur Bewältigung von Trauma und Krisen. Der Begriff Resilienz stammt vom Lateinischen „resilere“ und bedeutet so viel wie „zurückspringen“ oder „wieder seine alte Form zurückkehren“. Er wurde ursprünglich vor allem in der Werkstoffkunde verwendet, wo er Materialien bezeichnet, die nach Belastung wieder in ihre alte Form zurückkehren – wie etwa eine Spiralfeder, ein Gummiball oder ein Schwamm.
In der Psychologie steht Resilienz analog dazu für die seelische Elastizität oder auch seelische Widerstandskraft. Denn Resilienz bezeichnet die Fähigkeit auch nach schwierigen und belastenden Situationen, wie etwa starkem Stress, Schicksalsschlägen oder auch Trauma wieder in die alte Form zu zurückfinden oder sogar noch daran zu wachsen und stärker zu werden. Man spricht dann auch vom sogenannten posttraumatischen Wachstum.
Die Resilienzfähigkeit ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Denn wie belastbar jemand ist, hängt von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab: Dazu gehören neben der Persönlichkeit, der Erziehung und dem sozialen Umfeld, auch die Menge an Risikofaktoren, wie Armut, Krankheit, Ausgrenzung, Stress sowie die Verfügbarkeit von Schutzfaktoren, wie soziale Unterstützung, Selbstwert, Akzeptanz oder auch Optimismus.
Auch, wenn du dich aktuell vielleicht nicht so belastbar oder resilient fühlst, heißt das nicht, dass das so bleiben muss!
Denn das Erfreuliche ist: Resilienz kann man lernen! Wie wir mit schwierigen Situationen umgehen, hat tatsächlich sehr viel mit unserer Wahrnehmung zu tun und die kann man trainieren.
Als zertifizierte Resilienz-Trainerin zur Stressbewältigung biete ich dir dazu den nach § 20 SGB V von den gesetzlichen Krankenkassen zertifizierten Präventionskurs Resilienztraining RASMUS an. Der Kurs geht über 10 Wochen und wird von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet oder finanziell bezuschusst.
