NLP / Brainspotting®
NLP (Neurolinguistisches Programmieren)
NLP wurde in den 1970er-Jahren von den US-Amerikanern Richard Bandler und John Grinder entwickelt. Der Ansatz untersucht, wie Sprache, Denkmuster und Verhalten zusammenhängen, und nutzt dieses Wissen, um unerwünschte Denk- und Verhaltensmuster gezielt zu verändern. In der Traumatherapie kommen ausgewählte NLP-Techniken ergänzend zum Einsatz, etwa um belastende innere Bilder zu verändern oder blockierende Glaubenssätze zu bearbeiten.
Wichtige Eigenschaften auf einen Blick
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- Entwickelt von Richard Bandler und John Grinder (USA, 1970er-Jahre).
- Ursprünglich kein eigenständiges Therapieverfahren, sondern eine Sammlung von Kommunikations- und Veränderungstechniken.
- Wird in der Traumatherapie ausschließlich unterstützend genutzt, nicht als eigenständige Behandlung von Traumafolgestörungen.
- Anwendungsgebiete: Bearbeitung einschränkender Glaubenssätze, Zielklärung, Unterstützung bei Veränderungsprozessen.
Brainspotting
Brainspotting wurde 2003 vom US-amerikanischen Psychotherapeuten David Grand entwickelt – ursprünglich aus seiner Arbeit mit EMDR heraus. Die Methode geht davon aus, dass eine bestimmte Position und Blickrichtung der Augen -„Brainspot“ – mit bestimmten Erinnerungen oder Emotionen im Gehirn verknüpft sind. Wird dieser Punkt gefunden und über einen längeren Zeitraum gehalten, sollen die damit verbundenen Anteile im limbischen System und Hirnstamm direkt angesprochen und verarbeitet werden können – ohne dass das Erlebte sprachlich detailliert zu schildern.
Ankern: Anders herum können auch Gefühle von Sicherheit und Stabilität durch das Ausfindigmachen der damit verbundenen Brainspots – sprich Augenpositionen – besonders intensiv gespürt und geankert werden. Dieses sogenannte Ankern gilt als hilfreiche Methode, um z.B. auch im Rahmen einer Traumtherapie, Gefühle von Sicherheit und Stabilität über die entsprechende Augenposition besonders schnell abrufen zu können.
Wichtige Eigenschaften auf einen Blick
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- Entwickelt vom US-amerikanischen Psychotherapeuten David Grand, abgeleitet aus der Arbeit mit EMDR.
- Setzt direkt an tieferliegenden, meist nicht-sprachlichen Hirnregionen an – daher auch bei Klientinnen und Klienten geeignet, die schwer über das Erlebte sprechen können.
- Körperorientierter Ansatz: Körperempfindungen werden während der Sitzung fortlaufend mit einbezogen.
- Anwendungsgebiete: PTBS, Schocktraumata, aber auch kreative Blockaden, Leistungsthemen und chronische Anspannung
- Wissenschaftliche Studienlage wächst, ist aber (Stand heute) noch deutlich kleiner als bei EMDR.
Ziele von NLP und Brainspotting
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- Belastende innere Bilder, Erinnerungen und Emotionen zugänglich machen und verarbeiten.
- Einschränkende Glaubenssätze erkennen und auflösen.
- Zugang zu unbewussten, nicht-sprachlichen Verarbeitungsprozessen ermöglichen.
- Symptome wie innere Anspannung, Blockaden oder belastende Bilder reduzieren.
- Als ergänzendes Werkzeug in eine umfassendere traumatherapeutische Behandlung einbinden.
- Aufbau von Sicherheit und Stabilität durch sogenanntes „Ankern“ von positiven Bildern und Gefühlen.
